Eva Geiger

Musikalischer Sagenzauber…

…GANES spielten in der Kaffeerösterei Dinzler. Der Merkur schreibt dazu:

„…Die drei von einer geheimnisvollen Aura umhüllten Musikerinnen trugen die Lieder in glockenreinem, mehrstimmigem Gesang vor, mal leicht und fröhlich, mal dunkel und geheimnisvoll. Ihre Instrumente waren Geige, Gitarre, Hackbrett, Schlagwerk, Synthesizer und Steel-Gitarre. Dazu kommen noch Keyboard und Orgel der männlichen Verstärkung Alex Trebo. Dabei wirkten die Eigenkompositionen wie aus einer anderen Welt – modern, intelligent und raffiniert arrangiert. Musik, wie man sie selten, vielleicht sonst gar nicht hört, eine wohltuende Abwechslung im sonstigen Einerlei.

Ganes versetzte das Publikum, dessen kräftiger Beifall von Bewunderung und Begeisterung getragen war, in einen gefühlsmäßigen Ausnahmezustand. Dabei verstand man so gut wie nichts, zu fremd klingt das Ladinische. Aber gerade das schien die verwunschene Magie der Musik noch zu verstärken. Alt und Neu prallen aufeinander und vermischen sich geschmeidig….“

Hier gibts den ganzen Artikel!

Foto von Andreas Leder.

Rein in die Intensität – das „Neue Volksblatt“ zu „an cunta che“ in Linz…

„Manchmal, wenn die drei Damen im Chor singen, das Gefühl zu schweben. Da ist Frieden. Brüchiger Frieden, was sonst. Der Fall kommt unweigerlich. Wie es auch dem sagenhaften Volk der Fanes geschah.

Lange Zeit siegreich in den Schlachten, am Ende fanden die letzten Überlebenden Zuflucht in Höhlen. Eine Verheißung noch, endlich irgendwann dauerhafter Frieden.

„Eine Art ,Herr der Ringe’“ hatte Elisabeth Schuen die Sagen um das Königreich der Fanes im VOLKSBLATT-Interview genannt. Jahrtausende alte Erzählungen, mündlich überliefert, erst um 1900 niedergeschrieben. Diese Sagen bilden den roten Faden des fünften Tonträgers von Ganes „an cunta che“ (Man erzählt, dass …). Gesungen auf Ladinisch, einer Sprache, die in den Dolomiten von nur noch 20.000 Menschen gesprochen wird. (…)

Kraftvolle und zugleich filigrane Kompositionen, fließend, bedrohlich anschwellend, dann wieder verspielt und tänzelnd. Herrlich eigenwillig, eine zärtliche Faustwatsche für industriell genormte Popularmusik. Die Instrumentierung von dezenter Elektronik (Alex Trebo) über das Geigenspiel der Schuen-Schwestern bis hin zu den Klängen des beinahe „ausgestorbenen“ Hackbretts. Opernhafte Passagen von — sie ist in klassischem Gesang ausgebildet — Elisabeth Schuen. (…)“

Hier der ganze Artikel. Danke an Christian Pichler!

La pesc gnará – Frieden wird kommen – Peace will come

LA PESC GNARÁ – Frieden wird kommen – Peace will come

Our new video!

Directed by David Campesino und Javier Sobremazas. Starring the amazing Ýr Guðjohnsen!

www.ganes-music.com

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La Pesc Gnará

la pesc gnará
sura la valada
sëgn che i m’un vá
cun cör lisier
jori demez da chësc monn chiló
deuri na porta sora
lamënt tan stanch
sorví de me te as
ingorde re
porta la pesc sura düt le monn indô
adorun pesc, adorun pesc, adorun pesc
ma cun mia mort
davagni liberté
perdi l’amur
te m’as fat crëie
che mi destin foss sté combate pur
gloria y onur, ilujiun
Frieden wird kommen

Frieden wird kommen
Übers Tal
Jetzt, wo ich mit
Leichtem Herzen gehe
Von der Welt wegfliege
Allein eine Tür öffne
Erschöpfte Klage
Du hast mich benutzt,
Habgieriger König

Bring wieder Frieden für die ganze Welt
Wir brauchen Frieden, wir brauchen Frieden

Erst mit dem Tod
Werd ich frei,
Verliere aber meine Liebe
Du hast mich glauben lassen
Es wäre mein Schicksal
Um Ruhm und Ehre zu kämpfen –
Illusion!