Lyrics

 
Nëi
 
Toma la nëi
Cür pro la tëma
Frëit passa ia
I ne sënti plü nia
Monn devënta chît
Lüm se destüda
Tan de fistidi
Te pêsc śëgn müda
 
Al ne é nia vëi mina da savëi
Al ne é nia vëi mina da savëi
 
Oh nëi che este pa tö?
Oh nëi olâ me portaràste?
Tö cutra da stè saurì
Śëgn poi plan desflorì…
Schnee
 
Langsam fällt der Schnee…
Er überdeckt die Angst
Und entzieht mir die Kälte.
Ich spüre nichts mehr
Als die Welt nun stille wird
Und das Licht erlischt.
All diese Sorgen
verwandelt sich in Ruh‘
 
Es lässt sich nur erahnen, was danach kommt…
Es lässt sich nur erahnen, was danach kommt…
 
Ach Schnee, wer bist Du?
Ach, Schnee, wohin ziehst Du mich?
Mit Deiner umhüllenden Hülle
langsam ich endlich verblühe…
 
Caprize
 
Pórteme
I früć proibis
Preziosa ôi me sintì
Caprizi va,
Caprizi vëgn
I sun na regina
Fame gnì ciurna
Dai complimënć
Por ch’i crëies te mè
Spo làsceme stè
Canche i à debojëgn
La liberté mantëgn
 
Al é isté i ô somié,
Trà n salt me nainé tl vënt ćialt
Bër val‘ cun mè, n pü‘ balè,
Tëgneme por l’eternité
Scìncheme n ciüf da n bun tof
Fame sintì la plü bela
Y cun le ćiantè di vicì, junse a ćiasa bel plan
 
Tò baje é
Sciöche n temporal
Amesa l’isté
Me à tut ca
I ne sa plü ći fà
I pënsi ma plü a té
Co poi pa ascogne
Che ma tè ôi
O dessi m’un sciampè?
Chirì m’aste tö
Ciafè t’ài iö
Ći sëgn che chësc é stè…
Kapriole
 
Verbotene Früchte bringe mir!
Kostbar will ich mich fühlen,
Launen kommen und vergehen,
Hier bin ich die Königin.
Deine Liebkosungen
Lassen mich beflügeln.
Sie schenken mir den Glauben…
So lass mich ziehen,
Wenn ich es wünsche
Und gib mir meine Freiheit.
 
Es ist Sommer, ich will träumen,
springen, wiegen mich in warmer Luft
trink‘ mit mir und lass uns tanzen,
halte mich auf ewiglich.
Reich mir die duftende Blume,
Mach mich zur Schönsten hier!
Begleitet mit Vogelgezwitscher spazieren wir nach Haus‘.
 
Wie ein Gewitter ist Dein Kuss
inmitten dieses Sommers.
Stark erschüttert hat er mich,
So kann ich mir nicht helfen
Als fortan zu denken an Dich.
Wie kann ich nun verstecken,
dass ich nur noch Dich will
Oder soll ich besser entfliehen?
Du hast mich gesucht
Und ich hab‘ Dich gefunden:
Ist das etwa kein Zeichen…
Sirena
 
I baii
Datrai zënza ponsè
I bali
Deache i ne sa nia plü co stè
Me sta nia saurì
Ne sa nia plü ći te dì
Y tö cajö che te ćiares
Y ne te intënes nia
Da s’la rì
Ne él nia tan ri
Mo tan dî
Ne vara nia dal tignì
Y sce i sun na porsona dal anima rota
Vëigheste ma ćiaran sot te mi edli
 
Sot ega ite
Ne vëigon nia che i piti
Sot ega ite
Ne aldon nia che i scrai
 
Hey Hey Ei Hey Hey Ei
 
Noda
Y tira n salt cun mè
I te splighi
Sciöche sot ega ite tiri le fle
Jun a funz
Y düta l’anima ite tiruns
Por che n dé
I plü bi pësc podunse apié
Ćiara
N post te ài prenotè
Mo ma sce i po te presentè
Mia pert scüra
Y che cun chëra poste palsè
Y i polpi cun sü tentacui s’abracè
Meerjungfrau/Sirena
 
Manchmal sprech‘ ich ohne Gedanken,
Manchmal tanz‘ ich um nicht zu stehen.
Fühle mich unwohl, möcht‘ nichts erzählen.
Und Du schaust zu, merkst nichts von alledem
Leicht lässt sich ein Lächeln geben,
Doch so schwierig es festzuhalten.
Dass meine Seele kaputt ist spürst Du nur,
Wenn Du tief in meine Augen schaust.
Unter Wasser sieht man nicht, dass ich weine…
Unter Wasser hört man nicht, dass ich schreie…
 
Hey, heyheyhey…
 
Komm spring, schwimme mit mir
Dann verrate ich dir
Wie ich unter Wasser atme:
Sinkend auf den Meeresboden
Atmen wir einander‘s Seele.
So können wir eines Tages
Die schönsten Fische fangen
Sieh‘, ein Platz ist Dir reserviert,
Wenn meine dunkle Seite Dir gezeigt
Und du mir als Ganzes zugeneigt.
Unter Wasser lass selbst kommen Kraken
Die mit ihren Tentakeln uns verhaken.
Va inant
 
Tö che te baudies y strites
Tö che te baudies y pites
Tö che te sas tres da dì ći che düć podess fà damì
Mo cancalé este tö le prüm che se tira zoruch
Y tëgn la müsa
Y te n iade daste jö dütes cantes les responsabilitês
 
Canche secundo tè vëgnel vigni dé la fin dl monn
y te baies düt le dé
de düt ći che foss da cambié
 
No no no no no
T’archité
No no no no no
Che val‘ poste cambié
No no no no no
Ti pité dô
Lascia da dì
Che düt ê plü bel plüdadî
 
Va ma inant va ma inant
Inće sce düć te sciampa dant
tres inant tres inant dlun ćiantan y dlun sonan
 
Canche secundo te vëgnel vigni dé la fin dl monn
Y te baies düt le dé
De düt ći che foss da cambié
 
Va ma inant va ma inant
Tres inant tres inant cun tempo
Inće sce düć te sciampa dant
Schau vorwärts
 
Du, der sich immer beschwert und streitet,
Du, der sich immer beschwert und weint,
Du, der immer sagt, was andere verbessern müssen
Doch Du bist der Erste, der sich zurückzieht,
schweigt und glaubt, es geht spurlos vorbei
Für Dich ist jeder Tag eine neue Tragödie
und zählst nur was alles geändert werden müsste.
 
Nein, nein, nein … bleib nicht stehen
Nein, nein, nein… Du kannst etwas verändern
Nein, nein nein… weine ihr nicht nach
 
Hör‘ endlich auf zu sagen, dass früher alles besser war!
Geh voran, einfach voran,
Auch wenn andere Dich überholen.
Immer weiter, immer weiter, singend und spielend
Auch wenn für Dich jeder Tag aufs Neue
ein Weltuntergang ist.
 
Geh voran, einfach voran,
Auch wenn andere Dich überholen.
Immer weiter, immer weiter, singend und spielend
Auch wenn für Dich jeder Tag aufs Neue
ein Weltuntergang ist.




Naina
 
Toma te n sonn lisier y fin
Jora tles neores ligherzin
Nina nana naina söles neores lisier
Nina nana amesa les stëres dl cil
 
I te tëgni tóch te mi brac
Y ascuti tò fle
Vëgni para n toch cun tè
Dorm saurì mi pice bambin
Y state saurì
Tò sonn é duc sciöche mil
 
Stlüj i edli y somiëia bel
Te n monn de magia va tò pinsier
Nina nana naina söles neores lisier
Nina nana amesa les stëres dl cil
Schlaflied
 
Schlafe ein gleich sanft und fein,
Flieg‘ glückselig in Wolken hinein.
Eia popeia, lass dich von Wolken wiegen.
Eia popeia, zwischen Sternen am Himmel.
 
Ich halte dich fest im Arm
Und höre dich leise atmen.
Ich begleite Dich in den Schlaf hinein,
Schlaf gut mein kleines Kind‘lein.
Und hab es fein:Süß wie Honig lass Dein Träumle sein.
 
Mach die Äuglein zu und träume
Von einer magischen Welt.
Eia popeia, lass dich Wolken wiegen.
Eia popeia, zwischen den Sternen am Himmel.




Violes
 
Te recordeste che
S’incuntân te n pre
A ćiarè neores y
Ores y ores ćiantè
 
Mile stëres arcumpedânse
Zënza mai bëgn dubité
Che n bel dé podunse adüm
Tiran salć dütes les apié
 
Coi, crëps, munts
Pra, mer, de-sert
Neo- res fi-nes
E-ga tle-ra
 
Rai de sorëdl va
Apëia i paôi di pra
Descëda la tera plëna de sonn
Rai de sorëdl va
 
Te recordeste che i coiôn
Margarites y violes
Ti ćiavëis nos les metôn
Y tan de lëtres se scriônse
 
Ergobando depënj
Paôi da corusc
La rosada y le cil
Te n paraîsc i viri
Veilchen
 
Erinnerst du dich…
Wir trafen uns auf jener Wiese,
Wollten die Wolken betrachten
Und stundenlang singen.
 
Die tausend Sterne zählten wir
Und hatten keinen Zweifel:
Eines Tages springen wir hinauf
Und sammeln sie ein.
 
Hügel, Berge, Almen,
Wiesen, Meer, Wüste
Wolken so weich
Wasser so klar:
 
Geh nun Sonnenstrahl
Fang‘ mir Falter in den Wiesen.
Geh nun Sonnenstrahl
Weck mir die Erd‘ noch voller Schlaf.
 
Erinnerst du dich…
In unserem Haar trugen wir Kränze
Aus gepflückten Margeriten und Veilchen
Und schrieben uns viele Briefe unendlich.
Der Regenbogen am Himmel
Malt Schmetterlinge in seinen Farben
Und spiegelt sich im Tau der Wiese.
So ist das Leben im Paradies.




I te dije no
 
Cun tè me stai saurì
Bela me fejeste sintì
Düt ći che i ô te cuntè
saste ma da me ćiarè
Na giostra d’emoziuns
Tan contënć che i sun
Dala realté tan dalunc se sintiunse
Mo canche i m’intëni
Tan bun che i t’ô
Y tan bun che tö te m’ôs
Spo ôi ma plü m’un sciampè
Dalunc da tè
Deache i jüć che tö fejes
Ne sai iö nia da śoghé
 
Incö te diji no
Incö te diji no
 
Co fej pa mi će
Da capi ći che
Mi cör sënt
Canche al é tan contënt
Y da controlè
Mile formes
Mile direziuns d’amur
Mile dimenjiuns
I ô te lascè stè
Y nia rové sciöche n gelato
Che snel mëss
Gnì mangé
Denant che al sides delighé
 
Incö te diji no
Incö te diji no
 
Se rifiuté d’amè
Por tëma da sofrì
É sciöche nia orëi vire
Por tëma da morì
Mo le dé ch’i orun
É massa dalunc
Porchël se saludunse
L’ultimo iade se bajunse
Y i fajun le bal dl’amur rifiuté
Y i porvarà
Da nia plü trà le fle de tè
Nein
 
Heute sag‘ ich Dir nein!
Heute sag‘ ich Dir nein!
So wohl fühl ich mich mit Dir,
So schön lässt Du mich fühlen,
So viel muss ich Dir erzählen,
Doch Du schaust durch mich nur an.
In diesem Karussell aus Gefühlen
Sind wir endlos glücklich,
Fernab jeder Realität.
Doch wenn ich merke
Wie sehr ich Dich mag
Und wie sehr Du mich magst
Will ich von Dir flüchten –
weit hinweg.
Denn in Dein Wirrwarr
Kann ich nicht eintreten.
 
Heute sag‘ ich Dir nein!
Heute sag‘ ich Dir nein!
 
Mein Kopf kann nicht verstehen
All die Gefühle meines Herzen,
die mich vermeintlich glücklich machen.
Denn steuern kann er
Die tausend Formen,
tausend Dimensionen der Liebe
in tausend Richtungen.
Deshalb wende ich mich ab:
Ich bin kein Eis, das schnell gegessen
Muss bevor es schmilzt.
 
Heute sag‘ ich Dir nein!
Heute sag‘ ich Dir nein!
 
Ich verweigere mich der Liebe
Aus Angst vor ihrer Verletzung
Die so schmerzvoll ist
Wie die Angst vor dem Tod
Jener Tag, den wir herbeisehnen
Wird nicht kommen.
Somit ist der Tag der Abschieds
Und des letzten Kusses
Wenn wir uns im Tanz der verweigerten
Liebe wiegen, werde ich versuchen
Nie mehr durch Dich zu atmen.




Sinfonia
 
Le monn é ćiamò impé
Sce la porsona é buna da cambié
So pinsier
Y l’adorè miù co chël de n tier
Zënza ti passè dlungia ia
Y ignorè ći ch’é incëria
Che ne va nia bun le dann che fabricun
Y sce ara à n cör
Y valgügn laprò la tle
 
Canche al pê che düt vais jö
Ćiantunse y sonunse
Canche al vëgn la fin dl monn
s’la odunse mo i balun
Canch’al pê che düt vais jö
Sonunse la sinfonia
 
Vignun ćiara de sè
De davagné le plü ch’ara va
Te proes da ester valënt
Mo iö ne te vëighi nia contënt
Y canche le sorëdl va jö
Le cör resta öt
 
Tera borjada
Y tera tan maltratada
Y boh ći dessi pa dì
I sta n pü‘ chilò y aspeti che al passes
Por mëte man indô danü
Symphonie des Weltuntergangs
 
Die Welt ist noch nicht verdreht
Wenn der Mensch nun bald versteht
Etwas zu ändern, denn sein Intellekt
Ist doch besser als das eines Insekt‘?
Er kann nicht immer ignorieren
All das Schlechte, was wir fabrizieren.
Wenn alles nach Veränderung drängt
Und es nur an seinem Willen hängt:
Den Entschluss des Herzens fassend…
Trägt jemand den Schlüssel passend?
Wenn schon alles verloren scheint,
singen und musizieren wir!
Wenn der Weltuntergang kommt,
tanzen wir trotz großer Angst in ihn hinein!
Wenn schon alles verloren scheint,
spielt die Symphonie des Weltuntergangs!
 
Jeder ist auf sich bedacht,
will Reichtum und mehr Macht.
Du versuchst immer ein nettes Gesicht,
aber glücklich zu sein scheinst Du nicht.
Bald schon wandert die Sonne abwärts
Und Du bleibst zurück mit leerem Herz.
 
Wenn schon alles verloren scheint,
singen und musizieren wir!
Wenn der Weltuntergang kommt,
tanzen wir trotz großer Angst in ihn hinein!
Wenn schon alles verloren scheint,
spielt die Symphonie des Weltuntergangs!
 
Verbrannte Erde,
Ach, so gequälte Welt!
Mir fehlen längst die Worte
Als ich bleibe an diesem Orte:
Warte, dass vergeht der Unsinn
Und ich wieder von vorn‘ beginn‘.
 
Wenn schon alles verloren scheint,
singen und musizieren wir!
Wenn der Weltuntergang kommt,
tanzen wir trotz großer Angst in ihn hinein!
Wenn schon alles verloren scheint,
spielt die Symphonie des Weltuntergangs!




Guant d´or
 
N lêch d’arjënt amesa crëps slauris
Te n ater monn porta mi pinsiers
Te mi armè n guant düt d’or
I vëighi flus i aldi le corn
De n rëgn bel dadî desflorì
Te mi će él indô düt che vëgn vi
 
N lamënt dal rëgn dles muntagnoles
Le valtù sura i crëps che jora
Le guant à mudé le corù dal isté
I aldi n rondenì i vëighi salvans jö dan fistì
Mi pinsiers me porta olache iö ô
Tl rëgn de Fanes mè y mia só
 
Al rondenësc i vëighi iö prësc
N lominus
Cristai y flus
Goldenes Gewand
 
Silbern liegt ein ruhiger See
Zwischen verschleierten Bergen.
Meine Gedanken wandern in and‘re Welt:
In meinem Schrank ein goldenes Gewand,
Ich sehe die Blüte, ich höre das Horn
Von längst untergegangenem Reich,
das mir im Kopfe so lebendig erscheint.
 
Vom Königreich der Murmeltiere
Schreie des Adlers schweben über‘s Gebirge
Mein Gewand verliert die Farben des Sommers
Doch ich höre ein Echo,
Ich sehe die Zwerge am Brunnen.
Meine Gedanken bringen mich sogleich
Ins Königreich der Fanes.
 
Ein Echo,
Und schon seh ich
einen Blitz,
Kristalle und Blumen.




Cuncè l‘ cör
 
Canche le cör é
Rot tan de iadi
Co feji dal cuncè?
Dal cuncè
Dime tö
 
Mi pice cör no
Ma te tomëi
Deache inće chësta passarà
N soldà dl amur
I sarà
Y tres bun i
T’orarà
Tres plü bun
I t’orarà
Tres plü bun
Geflicktes Herz
 
Wenn das Herz so
Oft zerbrochen wart,
Wie kann ich es flicken?
Wenn das Herz so
Oft zerbrochen wart,
Wie kann ich es flicken?
 
Sag‘ Du es mir,
Wie kann ich es flicken.
Sag‘ Du es mir!Mein kleines Herz
Hab‘ keine Angst.
Auch diesmal wird
Der Schmerz vergehen:
Beschützer der Liebe, das bin ich
Und immer lieben werd’ ich Dich,
Und immer lieben werd’ ich Dich!